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Referenz
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A24
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zuletzt
bearbeitet am
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10.07.2002
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Programm
Titel
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AUFFORDERUNG
ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN
für die Kofinanzierung von Maßnahmen zur dezentralen
Zusammenarbeit in den Entwicklungsländern in den Jahren
2002 und 2003
(Verordnung (EG)Nr.955/2002 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 13.Mai 2002 zur Verlängerung
der Geltungsdauer und Änderung der Verordnung (EG)Nr.1659/98
des Rates)
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Amtsblatt/Haushaltslinie
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(2002/C
165/12)
Maßnahmen
zur dezentralen Zusammenarbeit in den Entwicklungsländern
Haushaltslinie B7-6002.
Aufforderungskennnummer:
EuropeAid/114242/C/G
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Generaldirektion
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EuropeAid
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Ziele
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Vorgesehene
Maßnahmen
Die Maßnahmen zur dezentralen Zusammenarbeit,die im
Rahmen dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen
für eine Kofinanzierung in Betracht kommen,müssen die
Bekämpfung der Armut durch Unter- stützung der benachteiligten
Bevölkerungsgruppen der Entwicklungsländer zum Ziel
haben,und zwar durch die Befriedigung der Grundbedürfnisse,die
Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und die Stärkung
ihrer eigenen Entwicklungsfähigkeiten.
Die aus dem Gemeinschaftshaushalt finanzierte dezentrale
Zusammenarbeit soll in diesem Zusammenhang als Katalysator
und Hebel beim politischen und sozialen Dialog,bei der
Unterstützung der örtlichen Entwicklung und bei der
Beteiligung der Akteure an den Maßnahmen der europäischen
Zusammenarbeit wirken.
Thematische Prioritäten
In den Haushaltsjahren 2002 und 2003 haben Maßnahmen
Vorrang, die Folgendes bezwecken:
—Stärkung der Kapazitäten der Zivilgesellschaft und
der örtlichen Gebietskörperschaften,
—Förderung des Dialogs zwischen den nichtstaatlichen
Akteuren und den Regierungen auf verschiedenen Ebenen
(lokal,national und international) als Beitrag zum Aufbau
neuer Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und
dem privaten Sektor,
—Förderung einer stärkeren Beteiligung der Zivilgesellschaft
und der örtlichen Gebietskörperschaften an der Programmierung
und Durchführung der Zusammenarbeit auf Ebene der Gemeinschaft,
—Verbesserung von Information,Kommunikation und Vernetzung
der Akteure des Südens.
Bei allen Maßnahmen ist der Aspekt der Gleichberechtigung
von Mann und Frau zu berücksichtigen.
Die vorgelegten Projekte müssen mit der Entwicklungspolitik
der Europäischen Gemeinschaft vereinbar sein.
Vorrang der Akteure des Südens
In den Jahren 2002 und 2003 haben Maßnahmen Vorrang,die
von Akteuren in den Entwicklungsländern vorgelegt werden. |
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Zielgruppe
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An dieser Aufforderung
zur Einreichung von Vorschlägen können sich Akteure
in den Entwicklungsländern beteiligen,
d.h.örtliche Gebietskörperschaften,Nichtregierungsorganisationen
(NRO),Organisationen der indigenen Bevölkerung,Berufsverbände
und örtliche Initiativgruppen, Genossenschaften,Gewerkschaften,Frauen-und
Jugendorganisationen,Einrichtungen für Bildung,Kultur
und For- schung,Kirchen sowie alle nichtstaatlichen
Vereinigungen, die einen Beitrag zur Entwicklung leisten
können. |
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Fördergebiet
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Die Maßnahmen zur dezentralen
Zusammenarbeit müs- sen in einemoder mehreren der Entwicklungsländer
durchgeführt werden,die auf der Liste des Ausschusses
für Entwicklungshilfe stehen (OECD —List of aid reci-
pients at 1-1-2001 —part I Developing countries and
territories:Least developed countries/Other low income
countries/Lower middle income countries &Territories).
Diese kann derzeit unter folgender Webadresse eingesehen
werden:
http://www.oecd.org/htm/M00024000/M00024666.htm.
Jedoch haben in den Jahren 2002 und 2003 die Länder
Vorrang ,in denen Konzept und Dynamik der dezentralen
Zusammenarbeit nicht ausreichend entwickelt sind und
die offiziellen Instrumente der Zusammenarbeit der
Gemeinschaft noch keinen wesentlichen Beitrag zu einer
stärkeren Beteiligung der Bevölkerung am Entwicklungsprozess
leisten können.
Diese Liste ist in Anhang F des Leitfadens wiedergegeben. |
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Finanzierung
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Der für das
Jahr 2002 bereitgestellte Richtbetrag für die dezentrale
Zusammenarbeit beläuft sich insgesamt auf schätzungsweise
3,2 Mio.EUR. Vorbehaltlich der Entscheidung der Haushaltsbehörde
beläuft sich der für das Jahr 2003 bereitgestellte Richtbetrag
für die dezentrale Zusammenarbeit auf schätzungsweise
5,8 Mio.EUR.
Höchst-und Mindestzuschüsse
a)Mindestzuschuss je Projekt: 200 000 EUR ,
b)Höchstzuschuss je Projekt: 1 000 000 EUR,
c)Höchstanteil der Projektkosten,die aus Gemeinschaftsmitteln
finanziert werden können: 80 %.
Höchstzahl der zu gewährenden Zuschüsse
Innerhalb des Haushaltsrahmens können einem Antragsteller
mehrere Zuschüsse gewährt werden. Nach Ablauf dieser
Frist bei der Kommission eingehende
Vorläufiger Termin für die Bekanntgabe der Ergebnisse
des Vergabeverfahrens
Grundsätzlich sechs Monate nach Einreichungsschluss. |
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Projektdauer
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| Die Laufzeit eines Projekts
zur dezentralen Zusammenarbeit darf höchstens 36 Monate
betragen. |
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Deadline
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Einreichungsschluss
für Projektanträge ist der 28.Oktober 2002 um
16.00 Uhr. Nach Ablauf dieser Frist bei der Kommission
eingehende Anträge werden nicht mehr berücksichtigt. |
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Kontakt
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Europeaid-cdc@cec.eu.int
http://europa.eu.int/comm/europeaid/tender/index_en.htm
Vorschläge
sind ausschließlich anhand des standardisierten Antragsformulars
einzureichen,das in dem unter Punkt 12 genannten Leitfaden
für Antragsteller enthalten ist und dessen Format
und Anweisungen genau zu beachten sind.
Bei jedem Antrag sind vom Antragsteller ein unterzeichnetes
Original und vier Kopien einzureichen. Außerdem ist
der Antrag in elektronischer Form vorzulegen (dem
Original ist eine 3,5-Zoll-Diskette beizulegen,die
unter Windows MS-Word 6 oder einer älteren Version
bzw. im rtf-Format auf dem Computer lesbar ist.)Ausführliche
Informationen über diese Aufforderung zur Einreichung
von Vorschlägen enthält der Leitfaden für Antragsteller,der
im Internet unter folgender Adresse verfügbar ist:
http://europa.eu.int/comm/europeaid/tender/index_en.htm
Fragen zu dieser Aufforderung schicken Sie bitte per
E-Mail (unter Angabe der unter Punkt 1 genannten Aufforderungskennnummer)
an
Europeaid-cdc@cec.eu.int.
Allen Antragstellern wird empfohlen,die oben genannte
Internetseite bis zum Einreichungsschluss regelmäßig
zu konsultieren,da die Kommission häufig gestellte
Fragen (FAQ) und die entsprechenden Antworten dort
veröffentlichen wird.
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Europäische
Institutionnen
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